Hilfe

  1. Überblick über das Portal

    CODE-DE ist der deutsche Zugang zu den Daten des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus. Dieses Programm der Europäischen Union stellt als Basis der Umweltbeobachtungen Satellitendaten der sogenannten Sentinel-Reihe zur Verfügung.

    Das Ziel der Copernicus Data and Exploitation Platform – Deutschland (CODE-DE) ist die Bereitstellung einer sogenannten kollaborativen Plattform für den Datenzugang in Deutschland (Verbindung zum ESA Collaborative Data Hub). Desweiteren werden Informationen und Daten für das  Value-Adding bereitgestellt, d.h. die Erstellung höherwertiger Informationen aus vorhandenen Daten. Zudem gibt es Möglichkeiten zur inwertsetzenden Produktgenerierung, die kosteneffektiv von vielen Projekten und Services, sei es öffentlichen oder kommerziellen, in Deutschland weiter- und wiederverwendet werden können.

    Der Schwerpunkt der Datenverfügbarkeit liegt geografisch auf Deutschland und Europa (Stichwort "Rolling Archive") . Dies bedeutet, dass Daten über Deutschland und Europa besonders lange im Archiv (mit sofortiger Verfügbarkeit) verbleiben, allerdings Daten außerhalb Deutschlands und besonders außerhalb Europas nach ein bis drei Monaten in ein Langzeitarchiv verschoben werden. Diese Daten werden nur auf Antrag (über das Help Desk) verfügbar gemacht.

    Ein kurzes Einführungsvideo zu den wichtigsten Komponenten von CODE-DE finden Sie hier: CODE-DE Demonstrationsvideo

  2. Marktplatz (Marketplace)

    Der Marktplatz präsentiert INSPIRE-konforme Einträge für alle Datentypen in der kollaborativen Plattform CODE-DE.  Das sind vor allem die Daten der Sentinel-Satellitenmissionen sowie auch beigesteuerte Daten von Drittmissionen wie z.B. nationalen und kommerziellen Satellitenmissionen, die in Copernicus integriert wurden.

    Daneben werden die Produkte und Dienste der sechs Copernicus Kerndienste sowie ausgewählte Angebote Dritter präsentiert. Zukünftig werden auch Projekte, die im Rahmen von CODE-DE umgesetzt werden sowie Prozessoren, die CODE-DE als Elemente neuer Services zur Verfügung stellt, auf dem Marktplatz sichtbar sein. Momentan sind die entsprechende Rubriken noch nicht gefüllt, es erscheint die Meldung: Diese Suche lieferte keine Ergebnisse.

    Hinweis: Der Marktplatz bietet keine Abrechnungsmöglichkeit für Dienste Dritter an.

    1. Der Marktplatz - Kategorien

      Der Marktplatz bietet die nachfolgenden Inhalte. Diese teilen sich in mehrere Kategorien ein:

      • Datensätze

      In dieser Kategorie werden alle Datensätze gesammelt aufgelistet, die über den sogenannten Katalog-Service verfügbar sind (also ausgesucht werden können). Einträge enthalten Links zu unterschiedlichen Darstellungsarten (z.B. XML), zum Katalog-Service, um den Datensatz in einer Karte zu erkunden und Download-Links (z.B. WCS - Web Coverage Service).

      • Dienste

      Diese Kategorie gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Copernicus Dienste - sog. Copernicus Core Services - und bietet Links zu den sechs offiziellen Copernicus Diensten des Katastrophen- und Krisenmanagement, Landüberwachung, Überwachung der Meeresumwelt, Überwachung der Atmosphäre, Überwachung des Klimawandels und  Sicherheit.

      • Tools

      Diese Kategorie listet nützliche Werkzeuge / Toolboxen (e.g. Sentinel toolboxes) und Open-Source-Software. Einträge enthalten einen Link zur Anbieter-Homepage.

      • Projekte

      Diese Kategorie enthält Informationen zu relevanten Anwendungsprojekten. Einträge enthalten einen Link zur entsprechenden Projekt-Homepage.

      • Prozessoren

      In dieser Kategorie werden Prozessoren und Anwendungen aufgelistet. Einträge enthalten Links zu den webbasierten Nutzerschnittstellen der entsprechenden Prozessierungsumgebung.

      Hinweis: Marktplatz/Marketplace-Inhalte werden derzeit nur auf Englisch angeboten.

    2. Marktplatz-Inhalte erkunden

      Im Marktplatz/Marketplace werden die Inhalte gruppiert nach den Marktplatz-Kategorien angezeigt. Die Ansicht können Sie auf eine Kategorie eingrenzen, indem Sie auf den entsprechenden "Tab" über dem Suchfeld klicken (siehe Abbildung unten).

      Einträge können mithilfe von Schlagwörtern gefiltert werden, die in das Suchfeld eingetragen werden (siehe Abbildung unten). Sobald Sie in das Suchfeld klicken, klappt ein Dropdown (Liste) mit Vorschlägen auf. Es enthält die INSPIRE-Themen und relevante Satellitenmissionen. Zusätzlich kann beliebiger Freitext eingegeben werden. Nach dem Abschicken der Filteranfrage werden nur die passenden Einträge angezeigt.

      Vordefinierte Tags/Schlagwörter werden in der Beschreibungsbox eines selektierten Eintrags dargestellt (siehe Abbildung unten). Sobald ein Tag/Schlagwort angeklickt wurde, zeigt der Marktplatz alle Einträge an, denen der Tag/das Schlagwort zugeordnet wurde.

      Einträge können im Raster oder in einer Liste dargestellt werden. Standardmäßig sind sie nach absteigender Relevanz sortiert. Sie können zudem nach Datum und Titel sortieren.

    3. Marktplatz-Eintrag in der Karte ansehen

      Falls ein Eintrag in der Katalog-Anwendung (Catalogue-Client) anzeigbar ist, erscheint die Funktion "Karte" in der Detailansicht des Eintrags (siehe Abbildung).

       

      Sobald Sie auf die Funktion geklickt haben, werden Sie zur Katalog-Anwendung - einer interaktiven Kartenanwendung - weitergeleitet. Detailliertere Informationen zur Katalog-Anwendung finden Sie im nächsten Abschnitt.

       

  3. Katalog-Anwendung (Catalogue Client)

    Die CODE-DE Katalog-Anwendung (Catalogue Client) bietet eine praktische Möglichkeit zum Auffinden, Ansehen und Herunterladen von vorhandenen Erdbeobachtungs-Daten (EO / Earth Observation Data). Dies sind vor allem die Satelliten-Daten der Sentinelreihe 1 und 2. Sentinel-3 Daten folgen bald.

     

    Kurzeinführung

    Eine erste Kurzeinführung in die Funktionen der Katalog-Anwendung bekommen Sie beim ersten Öffnen der Anwendung - bitte folgen Sie den Anweisungen: mehrere Textboxen beschreiben die wichtigsten Elemente und Funktionen im Fenster. Diese Anleitung können Sie jederzeit wieder unten rechts im Fenster über diesen Knopf  öffnen.

    Die Katalog-Anwendung (erste Ansicht) schaut etwa wie folgt aus.:

    Diese Ansicht oben dient vor allem der Visualisierung bzw. dem Betrachten der vorhandenen Bilddaten auf dem sichtbaren Kartenfenster. Sie können jetzt hineinzoomen oder das Fenster verschieben. Im mittleren Bereich des Fensters sehen sie einen Streifen mit mehreren grauen Rahmen ohne Inhalt. Dies sind die ungefähren Abdeckungen der Satellitenszenen. Sobald sie hineinzoomen, erscheinen die tatsächlichen Satellitenbilder in Echtfarbendarstellung in reduzierter Auflösung. Im Hintergrund werden bereits aktuelle Satellitendaten geladen. Die zeitliche Auswahl können Sie im unteren Bereich des Kartenfensters in der Zeitleiste verändern.

    Die im Kartenfenster zu sehenden Satellitenszenen dienen als Vorauswahl für den Download (hierzu siehe Download weiter unten).

     

    Zeitleiste

    In der Zeitleiste (Timeslider) werden die Datensätze nach zeitlicher Verteilung und Anzahl in Balkendiagrammen dargestellt. Hier können sie die zeitliche Auswahl der Datensätze anpassen und die Daten markieren:

    • Panning (nur im oberen Bereich der Zeitleiste): links Klick + ziehen  oder mit einem Finger ziehen oder Plus und Minus Icons in der Mitte bedienen.
    • Zoomen: das Mausrad scrollen oder zwei Finger Pinch oder Rechts- und Links-Pfeil bedienen
    • Zeitleiste neu laden: Spinnericon in der Mitte bedienen
    • Auswahl eines Zeitintervals für eine Produktsuche und Ansicht (nur im oberen Bereich der Zeitleiste): links Klick + ziehen oder mit einem Finger ziehen oder Klick  auf einen  Histogrammbalken
    • die Anzahkl der verfügbaren Satellitenszenen/Produkte im Histogramm: über einen Histogrammbalken hovern mit dem Mauszeiger
    • Anfang und Ende der aktuellen Auswahl anzeigen: Klick + halten  der Auswahl (oder auf den Zeitfilter im linken Menü schauen)

    Unterschiedliche Farben der Histogrammebalken zeigen die Anzahl unterschiedlicher Sensoraufnahmen zum jeweiligen Zeitpunkt.

    Hinweis: Die Auswahl durch Filter (links in den Tabs)  und auf der Zeitleiste (wirkt sich im Kartenfenster und in der Vorauswahl aus) können zu unterschiedlicher Szenenauswahl und Darstellung im "Suchergebnisse"-Fenster und im Kartenfenster führen. Sie bekommen dann einen gelb hinterlegten Hinweis im Kartenfenster.

    (Am besten Sie probieren es einfach mal aus! Siehe auch das neue "Bedien Paradigma" unten,)

    Katalog-Anwendung - Filter/Download

    Öffnen Sie im rechten oberen Bereich des Kartenfensters mit dem Knopf  das rechte Menü/Fenster mit den Suchergebnissen. Nun sehen Sie die Katalog-Anwendung im Downloadmodus, in dem Sie die Satellitendaten (Szenen) auswählen und herunterladen oder prüfen können.

    CODE-DE bietet Ihnen also eine kombinierte Möglichkeit der Visualisierung wie in einer Kartenanwendung und die Filter/Suchfunktionen für den Download in einem einzigen Tool an (siehe hierzu auch "Bedien Paradigma" weiter unten):

     

     

    Filter (Suche einschränken)

    Sie haben im Kartenfenster mehrere Möglichkeiten nach Daten zu suchen und diese Suchen zu kombinieren (linkes Fenster: Filter - siehe Abbildung unten):

    1. Sie führen eine zeitliche Suche durch --> "Zeitlicher Filter": Sie geben "Start" und "Ende" ihres Suchzeitraums ein.

    2. Sie führen eine räumliche Suche durch -->"Räumlicher Filter": Hier können sie unter Zeichnen einen Punkt, ein Rechteck oder ein Polygon (freie Form) verwenden.

     

    Zusätzliche Filter

    Zusätzlich Filter können auf die in den einzelnen Datensätzen gespeicherten Informationen angewendet werden. Die Filter beziehen sich sowohl auf Eigenschaften der optischen wie auch der Radardaten. Das heißt, dass je nach Auswahl immer nur ein Teil der Filter wirksam ist. Filter für den Sonnenwinkel (Sun angle), die Wolkenbedeckung (Cloud Cover) etc. werden nur bei optischen Satellitendaten aktiv, wogegen Filter für z.B. die Polarisation, Orbit direction etc. spezifisch für Radardaten (SAR) sind.

    Ebenen

    Klicken sie auf den Reiter "Ebenen" und Sie können sowohl die "Basisebenen", die den Hintergrund für das Kartenfenster darstellen und der besseren Orientierung dienen, wie auch die "Ebenen" der ausgewählten Datensätze bzw. Produkte mit mehreren Produkttypen bzw. Produktleveln (z.B. Sentinel-1)  ansehen, auswählen und in der Reihenfolge verändern.

    Hinweis: Die Reihenfolge dieser "Ebenen" verändert auch die Darstellung in der Zeitleiste (s.u.). Dies ist z.B. hilfreich, wenn sich die Histogrammbalken in der Zeitleiste gegenseitig verdecken.

     

    Bedien-Paradigma

    Das neue Bedien-Paradigma kann als "Zoom-in in die Daten" bezeichnet werden, anstatt wie bisher ein Formular auszufüllen und abzusenden, was typischerweise oft eine Auflistung von kryptischen Produktnamen und sehr kleinen Vorschaubildern hervorbringt. In CODE-DE Katalog-Anwendung werden Suchen automatisch und transparent (versteckt) für Sie durchgeführt, sobald Sie eine Interaktion wie Zoomen oder Verschieben ausführen, entweder auf der Karte oder im Timeslider (Zeitachse) im unteren Teil des Fensters. Dieses Verhalten wird durch eine kombinierte Nutzung des View Service (EO-WMS/WMS/WMTS) und des Discovery Service (EO-WCS/OpenSearch) ermöglicht. EO-WMS erlaubt weiterhin, unmittelbar Mosaike der verfügbaren Daten und auch einzelne Szenen zu sehen. EO-WCS und OpenSearch bieten die notwendigen Informationen, um den Timeslider und die Produktliste zu füllen, sowie die Metadaten einzelner Suchergebnisse anzuzeigen.

    OpenSearch wird zusätzlich verwendet, um erweiterte Suchfunktionen anzubieten, z.B. das Filtern nach Sonnenwinkel, Wolkenbedeckung und weitere räumliche Filter.

    BEACHTEN SIE: Semantische Suchen sind auf Datensatz-Ebene im Marktplatz/Marketplace durchführbar, wo die INSPIRE-Schlagwörter und Beschreibungstexte indiziert sind. Die Metadaten von Copernicus-Produkten bieten keine semantischen Labels und Schlagwörter, so dass hierfür keine semantische Suche auf Produktebene möglich ist.

    Suchergebnisse

    Im rechten Fenster werden die  Suchergebnisse Ihrer Auswahl mit  den Quicklooks (Vorschaubildchen) dargestellt.  Sie können hier Ihre Auswahl treffen, weitere Informationen und die Quicklooks ansehen. Wenn Sie Datensätze im Kartenfenster durch Anklicken und Hinzufügen für den Download (unten im Informationsfenster) oder im Suchergebnisse-Fenster durch Anklicken auswählen, werden diese Daten unter dem Reiter Herunterladen abgelegt.

    Herunterladen (Download)

    Im rechten Fenster unter dem Reiter "Herunterladen" werden die von Ihnen ausgewählten Datensätze angezeigt. Erst wenn Sie auf "Herunterladen" oder "Herunterladen als" am unteren Ende des Fensters klicken, werden die Daten bzw. Links zu den Daten (URL-Liste oder Metalink) heruntergeladen. Mit den Minussymbolen können Sie diese wieder aus der Auswahl nehmen (deselektieren).

    1. Multiple Datensätze für einen Ort auswählen

      Wenn Sie mehrere Datensätze gleichzeitig ansehen oder auswählen wollen, nutzen Sie die folgende Möglichkeit:

      Über die Schaltfläche "Karte" auf der Startseite kommen Sie direkt in die Katalog-Anwendung und Ihnen werden mehere Ebenen angezeigt:

       

    2. Datensatz Auswählen

      Wählen Sie im Marktplatz/Marketplace einen Datensatz (unter Datensätze) durch Anklicken aus. Dann gehen Sie in dem sich öffnenden Fenster auf die Schaltfläche "Karte".

      Damit öffnen Sie die interaktive Katalog-Anwendung (Catalogue Client), der Ihnen eine erste Übersicht über die verfügbaren Produkte in einer interaktiven Karte, in einer Liste und auf der Zeitachse, dem sog. Timeslider präsentiert. Diese Auswahl ist nur für einen Datensatz (Datentyp) möglich. Wollen Sie unterschiedliche (multiple) Datensätze aussuchen, dann folgen Sie der Anleitung im nächsten  Abschnitt ...

  4. Tools

    Unter Tools finden Sie ein Anzahl nützlicher Werkzeuge und Toolboxen (e.g. Sentinel toolboxes) sowie Open-Source-Software für die Verarbeitung von Sentinel-Daten und die Automatisierung von Prozessen in diesem Zusammenhang:

     

    Vor allem unter  CODE-DE User Tools finden Sie Skripte um die Suche und den Daten-Download von CODE-DE zu automatisieren.

    Weitere Details und Anleitungen dazu finden Sie unter den jeweiligen Links und in den Hilfetexten, Anleitungen und Readme-Files etc. dieser Tools und Anwendungen (viele der Toolboxen und Anwendungen sind nur auf Englisch verfügbar).

  5. Processing - Wie und was kann ich prozessieren?

    Der CODE-DE Processing Service bietet ein webbasiertes Tool zum Erstellen und Ausführen von Prozessierungen, zur Beobachtung des Prozessierungsfortschritts sowie zum Herunterladen der Prozessierungsergebnisse. Sentinel-Daten, die Sie herunterladen möchten, können Sie auch direkt mit dem Processing Service prozessieren und anschließend die Ergebnisse herunterladen. Die verfügbaren Prozessoren umfassen zunächst optische Datenprozessoren aus der ESA Sentinel Toolbox sowie aus anderen Open-Source-Projekten. Prozessierungsergebnisse können entweder direkt heruntergeladen werden, oder sie dienen als Eingangsdatei in nachfolgenden Prozessierungsschritten. Hardwareseitig stehen dem Processing in CODE-DE vier Cluster nodes zur Verfügung. Je CPU mit 2x14 cores, 2,40GHz mit hyperthreading (56 threads) und 128 GBytes RAM.

    Über die Schaltfläche "Prozessoren" auf der CODE-DE-Hauptseite kann auf die CODE-DE Processing Web-GUI zugegriffen werden. Die Processing Web GUI kann auch unter folgendem Link erreicht werden: https://processing.code-de.org/calvalus.jsp. Die Prozessoren stehen nur Benutzern mit entsprechender Berechtigung zur Verfügung. Folgen Sie den Anweisungen unter https://code-de.org/de/help#registrierung und schalten Sie die Berechtigung "Prozessierung/Processing" frei. Benutzer müssen sich anmelden, um die CODE-DE-Prozessoren verwenden zu können.

    Anmeldung bei CODE-DE um den Processing Service nutzen zu können.

    1. Definieren und Ausführen von Prozessierungsaufträgen (Level-2 Processing)

      Durch Klicken auf das Feld „Prozessoren“ wird die Web GUI „Processing Service“ geöffnet, anhand derer Sie mit wenigen Klicks eine Reihe von Prozessierungen durchführen können. Die Web-GUI startet automatisch mit der Level 2 Prozessierung "L2-Processing". Die jeweils aktive Ansicht ist auf der linken Seite hervorgehoben.

      Um einen Anuftrag zu starten, bestimmen Sie die Eingangsdaten-Kollektion, ein Zeitfenster, einen Interessenbereich, den Prozessor, und passen dessen Parameter an. Dann definieren Sie den Produktionsnamen und das Ausgabeformat. Überprüfen Sie Ihre Auftrag („Check request“) und bestätigen Sie sie durch Klicken auf "Order Production".

      Im folgenden Beispiel wird Schritt für Schritt eine NDVI-Berechnung mit einem Band-Arithmetik-Prozessor berechnet.

      Auswahl der Eingangsparamter am Beispiel für die Erstellung eines NDVI-Layers

      Wählen Sie auf der linken Seite „L2-Processing“ aus, um eine Reihe von Inputs zu bearbeiten. Als Eingangsdaten bestimmen Sie "Sentinel-2 MSI - Level 1C (Top-of-Atmosphere Reflectance)". Die verfügbare zeitliche und räumliche Auflösung wird auf der rechten Seite der Auswahlbox angezeigt.

       

      Definieren der zeitlichen Abdeckung (Temporal Filter)

      Bestimmen Sie ein Zeitfenster, das im Zeitfilter verarbeitet werden soll. Die Angabe kann entweder als Datumsbereich (einschließlich) oder als Datumsliste angegeben werden. Die Daten müssen innerhalb der zeitlichen Abdeckung der ausgewählten Kollektion liegen. Um Sentinel-2 zu verarbeiten, wählen Sie z.B. die ersten 10 Tage im Juni 2017; dies stellt sicher, dass mindestens eine Sentinel-2 Abdeckung vorhanden ist.

      Definieren des Untersuchungsgebiets (Spatial Filter)

      Im Abschnitt Spatial Filter können Sie Ihr Untersuchungsgebiet bestimmen. Stellen Sie sicher, dass "By region" markiert ist. Andernfalls werden Daten aus der ganzen Welt verarbeitet, selbst wenn nur eine Region ausgewählt wurde. Markieren Sie die Kategorie, an der Sie interessiert sind, z.B. "AdminAreas" und öffnen Sie die darunter liegende Liste, um eine der vordefinierten Regionen auszuwählen, z.B. "Berlin".

      Bei Anklicken einer Region, wird der entsprechende Bereich auf der Karte angezeigt und gelb hervorgehoben. Diese ausgewählte Region wird für die Prozessierung verwendet. Sie können auch unter "Add and manage user regions“ eigene benutzerspezifische Regionen definieren, speichern und diese für die Prozessierung auswählen.

      In einer späteren Version der Kataloganwendung (Catalogue Client / Karte) können die dort ausgewählten Satellitendaten direkt in die Processing Web-GUI übernommen werden. Um große Massenaufträge zu vermeiden, die zu einem blockieren des Systems führen, wurde ein Grenzwert konfiguriert der festlegt wie viele Daten in einem einzigen Auftrag maximal über die Webschnittstelle verarbeitet werden dürfen. Produkte, die diese Grenze überschreiten, werden stillschweigend ignoriert. Das anfängliche Limit liegt bei 200 Produkten. Zur Orientierung: Dies entspricht etwas weniger als einen Monat Sentinel 2-Aufnahmen von gesamt Bayern.

      Auswahl des Datenprozessor

      Um einen NDVI-Layer zu generieren, wählen Sie unter „Level-2 Processor“ den EO-Datenprozessor "SNAP generic BandMaths v1.1" aus. Dieser Prozessor erzeugt ein Datenprodukt mit Variablen (=Bänder=Layer), die jeweils durch einen Namen und einen arithmetrischen Ausdruck definiert werden. Jeder arithmetrische Ausdruck kombiniert die Bänder der Eingangsdaten arithmetrisch (siehe Beispiel in der Abbildung). Es können mehrere Variablen definiert werden, um in der Ausgangsdatei mehrere Layer zu erhalten.

       

      Bei einigen Prozessoren können nur wenige Parameter angepasst werden, andere sind komplexer aufgebaut. Die Prozessoren mit einer flachen Liste von Parametern können über den Button „Edit Parameters“ verändert werden. Alternativ können auch direkt im (XML-) Parametertext Parameter angepasst werden. BandMaths ist ein Prozessor mit vielen änderbaren Parametern und muss daher direkt im (XML-) Parametertextfeld "Level-2 Parameters" bearbeitet werden. Verwenden Sie folgende Parameterdefinition und kopiere Sie sie in das Level-2 Parameter Textfeld:

      < parameters>
         <targetBands>
            <targetBand>
                <name>NDVI</name>
                <type>float32</type>
                <expression>(B8A-B4)/(B8A+B4)</expression>
                <validExpression>true</validExpression>
             </targetBand>
         </targetBands>
      < /parameters>

      Achtung – die Parameter werden immer wieder auf Default zurückgesetzt, wenn ein anderer Prozessor ausgewählt wird.

      Starten der Prozessierung

      Legen Sie einen Namen für ihren Auftrag fest. Unter diesem Namen finden Sie Ihren Auftrag in der folgenden Produktionsliste. Die Ergebnisse können sie unter dem Namen erneut als Eingangsdaten für weitere Prozessierungen verwenden. Vorlagen werden ebenfalls unter dem Namen gespeichert. Wenn Sie keinen Namen festlegen, generiert das System einen, indem Ihre Prozessierungsparameter kombinieren werden. In diesem Beispiel nennen Sie den Auftrag z.B. "NDVI S2 Berlin Juni".

       

      Wählen Sie einen Dateityp für die Ergebnisdatei. Einige Prozessoren erlauben die Auswahl zwischen NetCDF4, GeoTIFF und anderen Formaten. Andere Prozessoren erzeugen ein einzelnes festes Format. Im Auswahlbereich „Product file format“ steht dann „Standard“. In diesem Beispiel wählen Sie GeoTIFF oder Ihr bevorzugtes Ausgabeformat.

      Lassen Sie "Perform staging step after successful production" aktiviert. Andernfalls kann die Ausgabedatei nur als Eingabe für nachfolgende Prozessierungen verwendet werden, jedoch nicht heruntergeladen werden.

      Setzen Sie den Prozentsatz zulässiger Fehler („Percentage of allowed failing products“) auf 5. Große Datensätze enthalten häufig einige beschädigte Produkte. Wenn Sie diesen Wert auf 0 setzen, schlägt eventuell der gesamte Job fehl, wenn nur eine beschädigte Datei gefunden wird. Im Allgemeinen ist es sinnvoll, einen kleinen positiven Wert anzugeben, um die gültigen Ergebnisse auch bei wenigen Fehlern zu erhalten statt abzubrechen.

      Abhängig von Ihrem Konto haben Sie möglicherweise die Wahl zwischen verschiedenen Prozessierungswarteschlangen für ihre Prozessierung. Wählen Sie die Warteschlange, die am besten zu ihrem Auftrag passt. Wenn Sie sich nicht sicher sind, verwenden Sie "default". Dies ist die Warteschlange, die allen Benutzern für Prozessierungen freigegeben ist. Beachten Sie, dass wenn viele Jobs in der default-Warteschlange sind und Sie Ihren Job in eine Projektwarteschlange stellen, diese möglicherweise früher ausgeführt wird.

       

      Überprüfen Sie Ihren Auftrag mit "Check Request". Inkonsistenzen werden gemeldet, und Sie haben die Möglichkeit diese vor Beginn der Verarbeitung zu beheben. Klicken Sie dann auf "Order Produktion" um den Auftrag zu senden. Nachdem der Auftrag angenommen wurde, werden Sie zur Job-Liste weitergeleitet, und können den Fortschritt beobachten.

    2. Beobachten des Prozessierungsfortschritts und Download

      Die Ansicht "Productions" listet die laufenden und abgeschlossenen Aufträge des aktuell angemeldeten Benutzers auf.

      Die Ansicht zeigt den Fortschritt der eingereichten Aufträge:

      SCHEDULED: Der Auftrag  wird in die Warteschlange gestellt und wartet darauf Rechen-Ressourcen zugeteilt zu bekommen.

      RUNNING: Der Auftrag wird bearbeitet. Einige Prozessoren zeigen ihren Fortschritt in % an.

      CANCELLED: Der Benutzer hat den Auftrag abgebrochen, nachdem er gesendet wurde (und möglicherweise auch schon gestartet wurde).

      ERROR: Verarbeitung/Prozessierung ist fehlgeschlagen.

      COMPLETE: Die Verarbeitung wurde abgeschlossen. Wurde „Staging“ ausgewählt, werden die Ergebnisse in den Staging-Bereich kopiert und können heruntergeladen werden.

      UNKNOWN: Der Auftrag  wurde kürzlich in die Warteschlange gestellt, oder der aktuelle Status kann temporär nicht abgerufen werden.

      Wenn der Auftrag erfolgreich bearbeitet wurde, klicken Sie auf die Schaltfläche „Download“, die auf der rechten Seite der Liste angezeigt wird. Diese öffnet eine neue Browser-Registerkarte anhand derer Sie die Datei speichern können:

      Beim Herunterladen von Dateien aus dem Internet wird die Standardmethode des Browsers verwendet. Für Ergebnismengen die klein genug sind um in eine Zip-Datei zu passen, wird eine zusätzliche Zip-Datei erstellt, die nach den Produktionsnamen benannt wird. Sie können die zip-Datei anstelle der einzelnen Dateien herunterladen. Bei größeren Ergebnisdatenträgern wird keine Zip-Datei generiert. In diesem Fall müssen Sie die einzelnen Dateien herunterladen.

      Visualisierung der Ergebnisdaten

      Die Ergebnisse können mit einer geeigneten Software, z.B. mit der ESA Sentinel Toolbox visualisiert werden.

      Das obige Bild zeigt den NDVI-Layer für die ausgewählte Region als Ergebnis des Prozessors „SNAP generic BandMaths v1.1“.

      Organisation Ihrer Prozessierungsaufträge

      Sie können Aufträge abbrechen, wenn Sie feststellen, dass Sie eine Prozessierung gestartet haben, die Sie nicht mehr benötigen. Beachten Sie jedoch, dass Prozessierungen die gestartet wurden Ressourcen verbraucht haben, die nicht für andere Prozessierungsanforderungen zur Verfügung standen. Wenn Sie einen neuen geänderten Auftrag senden, wird dieser erneut in die Warteschlange gestellt und muss möglicherweise warten bis er bedient wird.

      Abgeschlossene nicht mehr benötigte oder abgebrochene Prozessierungsaufträge sollen gelöscht werden. Durch das Löschen einer Prozessierung werden der Eintrag in der Warteschlange sowie die Ergebnisse entfernt. Insbesondere abgebrochene und fehlgeschlagene Aufträge sollten nach einer Fehleranalyse und ggf. einem Neustart entfernt werden. Um einen Auftrag zu löschen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen links in der Liste "Productions" und klicken Sie auf die Schaltfläche "Delete selected" am unteren Rand der Liste.

      Falls Sie als Benutzer nicht selbst entscheiden, welche Prozessierungen entfernt oder behalten werden sollen, wird eine Richtlinie implementiert, die ältere Ergebnisse sowie Ergebnisse die ein bestimmtes Kontingent überschreiten, löscht. Das Überschreiten des Kontingentes kann auch dazu führen, dass neue Anforderungen nicht erfolgreich verarbeitet werden können. Daher wird dringend empfohlen, nicht mehr benötigte Ergebnisse zu löschen.

       

    3. Verfügbare EO Datensätze und Prozessoren

      Der Hauptzweck von CODE-DE besteht in der Bereitstellung von Copernicus-Daten und zugehörigen Diensten. Die Processing Web GUI listet die Datenkollektionen auf.

      Die wichtigsten Datensätze sind:

      Sentinel-2 MSI L1C
      Sentinel-1 Daten in drei verschiedenen Typen SLC, GRD, und das Ocean Product

      Beispieldatensätze für Prozessortests sind:

      Sentinel-3 OLCI L1B
      Envisat MERIS L1B FSG (300m) und RRG (1200m), beide geo-korrigiert mit AMORGOS
      Landsat-8 OLI-TIRS

      Die Processing Web GUI stellt eine erste Reihe von Prozessoren zur Verfügung, um ein Ausprobieren der Prozessierungsumgebung zu ermöglichen. Die meisten davon sind Open-Source und werden auf Best-Effort-Basis zur Verfügung gestellt. Standardmäßig zeigt die Liste diejenigen Prozessoren an, die für den ausgewählten Datensatz geeignet sind (linker Screenshot). Durch Entfernen des Häkchens für "Matching input type" und "Highest version" wird der vollständige Satz von Prozessoren aufgelistet (rechter Screenshot).

      Die anfänglichen Prozessoren sind:

      Atmospheric correction of Sentinel-2 images with the ESA Sen2Cor processor:

      Atmosphärenkorrektur von Sentinel-2 Bildern unter Verwendung des ESA Sen2Cor Prozessors. Verwendung von Default Parametern. Erstellung einer zip-Datei im SAFE Format das komprimierte Jpeg2000 Dateien der Bänder enthält und die mit der Sentinel Toolbox SNAP geöffnet werden können. Die Ergebnisdatei enthält die atmosphärenkorrigierten Bänder (B2 bis B12), Sonnenstands- und Aufnahmewinkel, flag band quality_scene_classification (Anzeigen der Qualitätsinformation zu den einzelnen Bändern).

      Band ratio for Sentinel-2 MSI and for MERIS:

      Berechnung von Band-Verhältnissen mit den Standardberechnungen für den NDVI (Vegetation), den NDBI (Siedlungsfläche) und den NDWI (Wasser). Erstellung einer GeoTIFF oder NetCDF4 Datei mit drei Bändern. Verschiedene weitere Parameter können angepasst werden.

      Cloud screening with Fmask for Landsat-8 and Sentinel-2:

      Wolkendetektion mit dem Algorithmus Fmask. Die Buffergröße um Wolken und Wolkenschatten kann angepasst werden (siehe „Edit Parameters“). Ergebnisdatei ist eine NetCDF4 Datei mit denselben Bändern der Eingangsdatei sowie einem zusätzlichen Flag-Band „fmask“ für die Pixel-Klassifizierung.

      Cloud screening with Idepix for Sentinel-2 MSI, Sentinel-3 OLCI, Landsat-8, and MERIS:

      Wolkendetektion mit dem Algorithmus Idepix. Diverse Parameter können angepasst werden. Siehe „Edit Parameters“. Genaue Beschreibung der Parameter in der SNAP Hilfe. Ergebnissdatei ist eine NetCDF4 oder GeoTIFF Datei, mit derselben Anzahl an Bändern wie die Eingangsdatei sowie einem zusätzlichen Band namens „pixel_classif_flags“.

      Optical water processing with SNAP FUB-WeW for MERIS:

      Spezielle Prozessierung für Wasserflächen auf MERIS Bildern. Benutzerspezifische Angabe welche Wasserqualitätsparameter bestimmt werden sollen (siehe „Edit Parameter“). Ergebnissdatei ist eine NetCDF4 oder GeoTIFF Datei, mit einer Über-Wasser-Atmosphärenkorrektur und den Bändern „algal_2“, „total_susp“, und „yellow_subs“ für die Wasserqualitätsparameter.

      SNAP generic BandMaths:

      Das Parameterfeld MUSS bearbeitet werden, um ein sinnvolles Ergebnis zu bekommen. Im Level-2 Parametertextfeld können Variablen und arithmetrische Berechnungen angepasst werden, sowie Bänder der Eingangsdatei miteinander kombiniert werden. Wir empfehlen den Programmtext an einer einzelnen Datei in der Sentinel-Toolbox SNAP zu testen und den Text dann wieder in das XML-Format zu kopieren und dabei "param1" zu ersetzen. Ersetzen Sie "somename" durch einen sinnvollen Namen. Sie können "description", "unit", "validExpression", "noDataValue" und die Spektralparameter aus der XML-Datei entfernen oder sinnvolle Werte eingeben. Ausgabe ist eine NetCDF4 oder GeoTIFF Datei mit den definierten Bändern.

      SNAP generic Subset:

      Als Parameter kann die Liste der zu kopierenden Eingabebänder angegeben werden. Der default-Parameterwert kopiert alle Eingabebänder (=Voreinstellung). Ein räumlicher Ausschnitt kann gebildet werden: Wählen Sie eine Region im Abschnitt „Spatial Filter“. Die Ergebnisdatei ist eine NetCDF4 oder GeoTIFF Datei mit den ausgewählten Bändern und der ausgewählten Region.

      Nachdem Sie die Wolkenmaske heruntergeladen haben, können Sie die Datei in der Sentinel-Toolbox oder in einem anderen Tool öffnen. Die Abbildungen zeigen das RGB-Satellitenbild sowie die mit Hilfe des Idepix Algorithmus erstellte Wolkenmaske (rechts).

    4. Beispielprozessierung: Prozessierung eines Sentinel-2 Bildes mit Sen2Cor

      Um eine Sen2cor-Prozessierung (http://step.esa.int/main/third-party-plugins-2/sen2cor/) durchzuführen, wählen Sie auf der linken Seite "L2 Processing" aus. Definieren Sie Ihre Eingabedateien und -parameter gemäß den oben beschriebenen Schritten. Unter “Level-2 Processor” wählen Sie die „Atmospheric correction with Sen2Cor for S2“ aus. Dieser Prozessor bietet keine Parameter auf der Verarbeitungs-Web-GUI an, daher sollte das "Level-2 Parameters" -Feld leer gelassen werden.

      Der Prozessor speichert seine Ergebnisse immer im SAFE-Format ab, so dass das Ausgabeformat nicht angegeben werden kann. Klicken Sie unten rechts auf "Order Production" um die Prozessierung zu starten. Nach Abschluss des Jobs kann das Ergebnis herunterladen und in SNAP visualisieren werden.

      Die Abbildungen zeigen ein RBG-Satellitenbild vor (links) und nach der Atmosphärenkorrektur (rechts).

    5. Pixelextraktion (Match-up Analysis)

      Anhand einer Pixelextraktion (siehe auf der linken Seite der Processing Web-GUI „Match-up Analysis“) ist es möglich:

      • eine Zeitreihe von Pixelwerten aus einer Reihe von Datensätzen zu extrahieren und sie in einer CSV-Datei (Excel) abzuspeichern.
      • Pixelwerte aus Satellitendaten für eine Reihe von Insitu-Messungen zu extrahieren und in einer CSV-Datei abzuspeichern.
      • bei geeigneter Prozessierung z.B. die fernerkundlich gemessene Wasserqualität mit Insitu-Messungen zu vergleichen.

      Sie können Ihren eigenen Punktdatensatz hochladen, sowie optional die Zeiten für die Pixelextraktion festlegen.

      Die folgenden Schritte führen Sie durch die Match-up Analysis:

      Wählen Sie die Eingabedatei und einen Zeitraum wie in der obigen Abbildung gezeigt aus. Im „Spatial Filter“ kreuzen Sie "No filter (global)" an. Beispielsweise verwenden Sie Sentinel-2 und begrenzen den Zeitraum auf 3 Monaten beginnend im Mai 2017.

      Als Prozessor wählen sie „none“. Dadurch werden die Bänder der Eingangsdatei als Spalten in eine CSV-Datei geschrieben. Stattdessen können Sie auch einen geeigneten Prozessor (vor allem die von SNAP) auswählen, der nur einen Ausschnitt der Eingangsdatei prozessieren kann. Dies würde Ihnen die Ausgabebänder des Prozessors mit veränderten Pixelwerten als Spalten in der CSV-Datei  bereitstellen. Als ersten Durchlauf empfiehlt es sich aber den Level-2 Processor auf „none“ zu setzen.

      Erstellen Sie für dieses Beispiel eine einfache tabulatorgetrennte (!) CSV-Datei mit zwei Koordinaten oder laden Sie sie von hier herunter:

      SITE Lon Lat
      Lindau 9.67 47.54
      Konstanz 9.2 47.66

      Speichern Sie die Datei als "bodensee.txt" ab. Stellen Sie sicher, dass die Eingaben mit TAB-Zeichen getrennt sind und die Spaltenüberschriften Lon und Lat enthalten sind. Alternativ können Sie eine PIN-placemark-Datei mit der Sentinel-Toolbox erstellen und diese hochladen.

      Ihre Punktdatensätze müssen jetzt auf das System hoch geladen werden. Verwenden Sie die Schaltfläche "Add" im Bereich "Match-up Analysis Parameters" und navigieren Sie zu Ihrer Datei und wählen Sie sie aus. Sie erhalten entweder eine Bestätigung oder eine Fehlermeldung. Korrigieren Sie im Falle eines Fehlers Ihre Eingabedatei und wiederholen Sie den Upload. Sie können hochgeladene Dateien prüfen (Schaltfläche "Check") und sich den Inhalt auf einer Karte anzeigen (Schaltfläche "View") lassen. Achten Sie darauf, dass Sie die Punktdatei in der Liste auswählen, nachdem Sie sie hochgeladen haben (da sie nach dem Hochladen nicht automatisch ausgewählt wird).

      Im rechten Bereich des Abschnittes „Match-up Analysis Parameters“ können verschiedene Parameter angepasst werden. Unter anderem welche Pixel extrahiert und in die Ausgabe-CSV-Datei geschrieben werden sollen (Ausgabebeispiel siehe unten):

       

      Mit "Macro pixel size" wählen Sie aus, wie viele Pixel um jeden Punkt aus der Punktdatei herum extrahiert werden sollen. Für "3" erhalten Sie Boxen mit 3 mal 3 Pixeln, d. h. 9 Daten-Zeilen pro Satellitenbild und Position, wobei die fünfte Zeile die Mitte des Makropixels ist, die der Stelle der Punktdatei am nächsten ist. Bei "1" erhalten Sie nur eine Zeile mit dem mittleren Pixel.

      Mit "Maximum time difference" legen Sie fest, wie groß der zeitliche Abstand in Stunden Ihrer Punktdaten zur Satellitenbeobachtung maximal sein darf. Bei 0 Stunden wird jeder Zeitunterschied zugelassen. 0 muss auch gewählt werden, wenn die Punktdaten keine TIME-Spalte enthalten. Dies extrahiert somit eine Zeitreihe aller Satellitenbeobachtungen des ausgewählten Zeitintervalls des Auftrags.

      Die anderen Felder haben eine spezifische Bedeutung für die Match-up-Analyse. Sie werden direkt auf der Processing Web-GUI erklärt. Die gesetzten Defaultwerte können so verwendet werden.

      Abschließend benennen Sie Ihre Ausgabedatei:

      Legen Sie einen Namen für den Auftrag zur Extraktion fest (z.B. "Bodensee Spektren S2 Mai-Juli 2017"). Der Dateityp der Ausgabedatei ist Report.  Setzen Sie den Prozentsatz zulässiger Fehler („Percentage of allowed failing products“) auf 5. Große Datensätze enthalten häufig einige beschädigte Produkte. Wenn Sie diesen Wert auf 0 setzen, schlägt eventuell der gesamte Job fehl, auch wenn nur eine beschädigte Datei gefunden wird. Im Allgemeinen ist es sinnvoll, einen kleinen positiven Wert anzugeben, damit auch bei Fehlern gültige Ergebnisse herauskommen statt abzubrechen.

      Abhängig von Ihrem Konto haben Sie möglicherweise die Wahl zwischen verschiedenen Prozessierungswarteschlangen für verschiedene Projekte auszuwählen. Wählen Sie die Warteschlange, die am besten zu Ihrem Auftrag passt. Wenn Sie sich nicht sicher sind, verwenden Sie default. Dies ist die Warteschlange, die von allen Benutzern zur Verarbeitung freigegeben wird. Beachten Sie, dass wenn viele Jobs in der Standardwarteschlange warten und Sie Ihren Job in eine Projektwarteschlange stellen, diese möglicherweise früher ausgeführt wird.

      Abschließend starten Sie mit „Order Production“ die Match-up Analysis.

      Sie können den Fortschritt in der Ansicht "Processing Service – staging area“ mitverfolgen. Wenn die Prozessierung abgeschlossen ist, benutzen Sie die "Download" Schaltfläche um die Ergebnisdateien herunterzuladen.

      Die CSV-Datei „records_all.txt“ beinhaltet das Ergebnis der Pixelextraktion. Wenn diese Datei leer ist (= Länge 0 Bytes), wurden im Zeitraum Ihres Auftrags keine Satellitenaufnahmen gefunden. Wenn die Datei nicht leer ist, laden Sie sie herunter und öffnen Sie sie in Excel. Die Datei sollte wie folgt aussehen:

      Wenn Sie Insitu-Daten mit Satellitendaten vergleichen möchten, können Sie mit Hilfe der Match-up-Analyse automatisch prozessieren und Streudiagramme erzeugen.

       

    6. Komposite bilden (Monatsprodukte, Level-3 Processing)

      Mit der L3 Prozessierung können Sie:

      • monatliche oder jährliche Komposit-Bilder erzeugen.
      • vorhergehende Prozessierungsergebnisse (z.B. von Sen2Cor) zusammenfügen, oder on-the-fly prozessieren und mosaikieren.
      • nur gewünschte Teile von Aufnahmen auswählen, z.B. nur wolkenfreie Pixel.
      • Daten räumlich aggregieren (durch Mitteln).

      Das Ergebnis der Komposit-Bildung hat eine homogene Projektion (auch wenn die Eingangsdaten von verschiedenen Satelliten-Pässen stammen oder nicht die gleiche Projektion hatten). Das  Ergebnisraster ist zurzeit ein Plate-carree Lat-Lon Raster mit freier Wahl der Auflösung.

      Beispiel: Erstellung eines wolkenfreien Mosaiks

      Als Beispiel erstellen wir ein 3-monatiges "wolkenfreies" Top-of-Atmosphere-Komposit von Berlin. (Es kann trotzdem Wolkenreste enthalten, da der Sentinel-2 Wolken-Filter noch nicht perfekt arbeitet.)

      Verwenden Sie die Sicht "L3-Processing", um ein Kompositbild zu erstellen. Zuerst muss die Eingangsdaten-Kollektion ausgewählt werden sowie Zeit und Region angepasst werden.

      Wählen Sie die Eingangsdatei, den Datumsbereich sowie die räumliche Ausdehnung aus, z.B. Sentinel-2 MSI, einen Zeitraum von 3 Monaten ab dem 1. Juni 2017 und die Region des Verwaltungsgebietes von Berlin (Häkchen bei AdminAreas setzen, öffnen Sie die Liste unter AdminAreas, wählen Sie Berlin, dann ist der gewünschte Ausschnitt auf der Karte gelb markiert).

      Im nächsten Schritt wird der Prozessor ausgewählt und die Parameter angepasst.

      Im Level-2-Prozessor Abschnitt wählen Sie einen Prozessor aus und definieren die Parameter. Es kann sein, dass nicht alle hier aufgelisteten Prozessoren L3 in gleichem Maße unterstützen. (Technisch betrachtet muss der Prozessor ein "Datenprodukt" als Ausgabe erzeugen, dass von der ESA Sentinel Toolbox wieder eingelesen werden kann). Außerdem wird die Verarbeitung effizienter, wenn der Prozessor in der Lage ist, eine räumliche Untermenge (Subset) der Eingabedateien zu verarbeiten. Beides wird von den SNAP-basierten Prozessoren unterstützt. Wählen Sie für dieses Beispiel Cloud Screening mit SNAP Idepix for S2 aus.

      Im nächsten Schritt wird das Ergebnis der Level 3 Prozessierung definiert.

      Im Abschnitt „Level-3-Parameters“ definieren Sie die Parameter für die Erstellung des Kompositbildes, d. h. die auszuwählenden Bänder, die zeitliche Aggregation und das Filtern von unerwünschten Pixeln. Für das wolkenfreie Mosaik fügen Sie unter „Aggregator“ für jedes Zielband B2, B3, B4 und B8A einen Aggregator ein. Hierfür wählen Sie als Aggregator average „AVG“ (Mittelwert und Standartabweichung) aus, klicken auf Edit und wählen für den ersten Aggregator das Band B2 aus. Mit "Ok" bestätigen Sie die Auswahl. Fügen Sie einen Aggregator mit "Hinzufügen" hinzu und machen Sie dasselbe für B3, dann für B4 und B8A. Es sollte wie folgt aussehen:

      Achtung:

      Die aktuellste Version des Prozessors Sen2cor generiert kein konsistentes B8-Band mit Mehrfachauflösung. Somit können Sie „varName B8“ für die Aggregation mit Sen2cor nicht auswählen.

      Die anderen Felder stehen für:

      Good pixel expression: Ein Ausdruck berechnet mit Hilfe von Kanal-/Bandratios (Sentinel Toolbox-Syntax) Pixel von Eingangsdateien, die verwendet werden sollen. Verwenden Sie in diesem Beispiel den Ausdruck "not pixel_classif_flags.IDEPIX_CLOUD and not pixel_classif_flags.IDEPIX_INVALID and not pixel_classif_flags.IDEPIX_CLOUD_AMBIGUOUS and not pixel_classif_flags.IDEPIX_CLOUD_BUFFER" um trübe/wolkige und ungültige Pixel aus dem Ergebnis aus zu schließen.

      Stepping period: Dies gibt die Zeit zwischen den Aggregaten an, z.B. für 10 Tage Sprünge geben Sie 10 Tage an (idealerweise gekoppelt mit einer „Compositing period“ von 10 Tagen), für ein gleitendes Mittel wählen Sie 1 Tag. In dem Beispiel setzen wir es auf die Länge der unter „Temporal Filter“eingestellten Zeitspanne von 3 Monaten, d. h. 92 Tage. Es ist auch möglich, Kalendermonate als „stepping period“ festzulegen, indem Sie den Wert auf -30 setzen.

      Compositing period: Gibt die Anzahl der Tage (Zeitraum) für die Aggregation an. Wenn hier derselbe Wert wie bei „stepping period“ gesetzt wird, schließen die Aggregate zeitlich aneinander an.

      Anwendungsbeispiele für verschiedene Auswahlmöglichkeiten: z.B. die ersten 5 Tage eines jeden Monats aggregieren (Compositing periode: 5, Stepping period: 30). Es darf hier höchstens das gesamte Verarbeitungsintervall gewählt werden, um mindestens eine Ausgabe zu erhalten. Die Anzahl der Zeiträume, die mit einem Auftrag  eingereicht werden können, könnte beschränkt sein. Es ist auch möglich, Kalendermonate als Compositing periode anzugeben, hierfür setzen Sie den Wert auf -30.

      Compositing: „Binning“ und „Mosaicing“ werden beide unterstützt. „Binning“ fasst alle sich räumlichen überlagernden Pixel zusammen und mittelt diese. Es ist besser geeignet, wenn die Zielauflösung gröber ist als die Eingabeauflösung. Bei gleicher Auflösung der Ein- und Ausgabe führt dies normalerweise zu Moiré-Mustern.

      „Mosaicing“ wählt den nächsten Nachbarn des Zielpixels in der Eingabe aus. Zeitlich werden Aufnahmen nach dem ausgewählten Aggregator aggregiert (AVG, ...). Wählen Sie „Mosaicing“, wenn die Auflösung der Eingangsdatei der Ausgangsdatei entspricht. In unserem Beispiel wählen Sie „Mosaicing“ für das wolkenfreie Kompositbild aus.

      Spatial resolution [km/pixel]: Bestimmt die Zielauflösung. Geben Sie 0,02 ein, wenn die Ergebnisdatei eine Auflösung von 20 Metern haben soll. Neben der Auflösungen bestimmt die Compositing-Methode, wie räumlich aggregiert wird (siehe „Compositing“).

      Supersampling: Optionale Eigenschaft wenn unter Compositing „Binning“ gewählt wird.  Ein Wert von z.B. 3 verfeinert die Eingabe künstlich, um einem Lichtbeitrag-erhaltenden Mitteln sich teilweise überlappender Quell und Zielpixel näher zu kommen.

       

      Überprüfen Sie die Anzahl der Perioden (Zeiträume) sowie die Zielbreite und –höhe (AOI-Größe). Wenn Höhe und Breite zu groß sind, sollten Sie die Region oder die räumliche Auflösung reduzieren.

      Die Ausgabeparameter sind die gleichen wie bei L2 und Match-Up. Geben Sie einen Produktionsnamen an (z. B. "Wolkenfrei Berlin Sommer 2017"), wählen Sie unter "User product" den Dateityp NetCDF4 oder GeoTIFF. "Perform staging step after successful production“ sollte markiert sein. Setzen Sie den Prozentsatz an möglichen fehlerhaften Ergebnissen (Percentage of allowed failing production) auf 5 und bestimmen eine Prozessierungs-Warteschlange.

      Optional können Sie den Auftrag noch prüfen ("Check Request") und dann mit „Order Production“ die Prozessierung starten.

      Falls es beim „Check request“ zu folgender Meldung kommt,

      haben Sie im Abschnitt „Level-3 Parameters“ unter "Aggregator" kein Band angegeben das aggregiert werden soll. Sie müssen mindestens ein Band aggregieren, ansonsten enthält die Ergebnisdatei kein Band. Bearbeiten Sie die Parameter des Aggregators und fügen Sie in diesem Fall wenn nötig weitere Aggregatorzeilen hinzu.

      Beobachtung des Prozessierungsfortschritts

      Die Beobachtung der Prozessierung und der anschließende Download funktioniert wie bereits beschrieben. Das Benennungsschema der Ergebnisdatei (en) ist L3_startdate_enddate.ext, z. B. L3_2017-06-01_2017-98-31.nc. Wenn eine ZIP-Datei mit dem Produktionsnamen erstellt wird, enthält sie nur diese Datei. Das Herunterladen einer der beiden Dateien ist ausreichend.

      Die heruntergeladene Datei kann in einem Tool (z.B. der Sentinel Toolbox) geöffnet werden und sollte wie in der folgenden Abbildung aussehen:

      Der Parameter "Good pixel expression" unter Level-3 Parameters ist der wichtigste Parameter zu einem guten Kompositbild. Die in einem Produkt verfügbaren Flags und somit die Eingansgdatei und der ausgewählte Prozessor bestimmen, welche Flags und Bänder als Ausdruck verfügbar sind. Es empfiehlt sich, solche Ausdrücke zuerst auf einem einzelnen verarbeiteten und heruntergeladenen L2-Produkt in der Sentinel-Toolbox zu testen. Ein paar Vorschläge für solche Ausdrücke:

      Idepix outputs: not pixel_classif_flags.IDEPIX_CLOUD and not pixel_classif_flags.IDEPIX_INVALID and not pixel_classif_flags.IDEPIX_CLOUD_AMBIGUOUS and not pixel_classif_flags.IDEPIX_CLOUD_BUFFER

      Fmask outputs: fmask == 1 or fmask == 4 or fmask == 5

      Sen2Cor outputs: quality_scene_classification & (8+128+256+512+1024) == 0

      Beispiel: Maximum NDVI Kompositbild

      Im vorherigen Beispiel wurde die Filterung durch einen Flag-Band-Ausdruck durchgeführt, und alle verbleibenden zeitlichen Beiträge gemittelt. Alternativ kann auch der Aggregator „on-max-set“ verwenden werden, um ein max-NDVI-Kompositbild zu erzeugen. Die Schritte sind wie folgt:

      Um den Max-NDVI-Layer zu erstellen, müssen folgende Prozessierungsschritte angepasst werden:

      1) Wählen Sie auf der linken Seite "L3 Processing" aus.

      2) Eingangsdaten: Sentinel-2, 6 Monate beginnend am 1. März 2017, AdminArea Berlin

      3) Im Abschnitt “Level-2 Processor“ wählen Sie "none" aus.

      4) Definiere eine neue Variable (!) ndvi wie folgt: (B8A-B4)/(B8A+B4) (unter „Expression“)

      5) Verwenden Sie den Aggregator “ON-MAX-SET” und setzen Sie unter “Edit” bei “onMaxVarName” den Namen “ndvi“ ein. Bei „setVarNames“ wählen Sie mit der gedrückten Strg-Taste die Bänder B2, B3, and B4 aus.

      6) Erlauben Sie eine 5 prozentige Fehlerrate und starten Sie die Produktion mit „Order Production“.

      Das Ergebnisbild sollte wie folgt aussehen:

    7. Verwalten von Regionen und Auftrags-Vorlagen

      Auf der linken Seite unter Management – Regions oder im Abschnitt „Spatial Filter“ unten  links unter „Add and manage user regions“ können Sie nutzerspezifische Regionen erstellen und speichern. Mithilfe von Rechtecken oder Polygonen können Sie Ihren Wunschbereich festlegen. Anhand dieser Rechtecke/Polygone werden die zu prozessierenden Satellitenbilder nur mittels Überlappungstest ausgewählt. Daher reicht ein grobes Polygon aus.

      Die Ansicht „Regions“ (linke Seite auf der Processing Web-GUI) enthält eine Liste von auswählbaren Regionen (unter AdmimAreas), eine Karte und einige Werkzeugschaltflächen. Sobald Sie eine eigene Region erstellt haben, taucht diese unter „user“ in der Liste links neben der Karte auf.

      Folgende Werkzeuge sind verfügbar um Regionen auszuwählen und sie zu bearbeiten:

        Auswahl einer bereits vorhandenen Region auf der Karte

        Auf eine ausgewählte Region zoomen

        Metadaten zu einer Region

        Löschen der ausgewählten Region

        Zeichnen eines Polygons auf der Karte als neue Region

        Zeichnen eines Rechtecks auf der Karte als neue Region

        Eckpunkte von Polygonen/Rechtecken anpassen (für genaue Koordinatenwerte)

        Benennen einer Region

        Speichern von eigendefinierten Regionen für spätere Prozessierungen

      Typische Schritte sind das Zoomen und Verschieben der Karte in den gewünschten Bereich, das Zeichnen einer Begrenzungsbox (Rechteck) oder Polygons, sowie das Umbenennen und Speichern von Änderungen.

      Auftragsmanagement

      Jeder Auftrag, den Sie starten können Sie vor dem Start speichern. Sie können auch erfolgreich abgeschlossene Aufträge in der Produktionsansicht verwenden und bearbeiten, und sie dann als Vorlage ab speichern. Die korrekte Benennung von Aufträgen hilft, diese später zu unterscheiden. Der erste Teil des Namens sollte es ermöglichen, die Anfragevorlage zu identifizieren und voneinander zu unterscheiden. Gespeicherte Aufträge können wiederverwendet werden, indem Sie auf die Schaltfläche „Edit“ klicken, die das entsprechende Formular erneut füllt.

      Achtung: Änderungen müssen immer explizit gespeichert werden, um die ausgewählte Region für spätere Sitzungen zu erhalten.

  6. Nutzermanagement

    CODE-DE-Plattform setzt ein Nutzermanagementsystem (engl. User Management System, UMS) ein, das für die Authentifizierung und Autorisierung von Benutzern verwendet wird. Das UMS verwaltet die Nutzer-, Gruppen- und Rechtedaten. Manche Änderungen der Gruppenzugehörigkeiten und Nutzerrechte können nicht automatisch erfolgen, sondern müssen erst durch ein Genehmigungsprozess innerhalb von CODE-DE entsprechend den Regeln (Governance) geprüft und erteilt werden. Daher kann die Erteilung vor allen erweiterter Rechte etwas dauern.

    Generell verwendet das UMS ein Single-Sign-On Verfahren (SSO), das es dem Benutzer ermöglicht, mit nur einer einzigen Anmeldung am CODE-DE Portal alle ihm zur Verfügung stehenden Dienste zu nutzen.

    Für die Details zu den Nutzergruppen (und Prioritäten) sehen Sie sich bitte den FAQ-Eintrag  Wer hat Zugriff auf Copernicus / CODE_DE und anhand welcher Kriterien?  an.

  7. Anmeldung

    Sie können sich über den Login-Block (Anmelden und Registrieren) in der rechten oberen Ecke des Portals einloggen, wie unten zu sehen, indem Sie auf "Anmelden" klicken.

    Sie werden auf das Anmeldeformular weitergeleitet, das unten gezeigt wird. Sobald Sie dort Ihre Anmeldedaten eingegeben und abgeschickt haben, werden Sie auf der CODE-DE-Plattform angemeldet... 

    ...und auf die Startseite des Portals weitergeleitet. Dort sehen Sie neben Ihrem Nutzernamen folgende Funktionen: Dein "Profil" ansehen, "Berechtigungen" und "Abmelden".

    Von da an können Sie alle CODE-DE-Dienste und Funktionen aufrufen, die für Ihre Nutzergruppe freigeschaltet sind (siehe hierzu weiter unten Nutzerrollen und den FAQ-Eintrag:  Wer hat Zugriff auf Copernicus / CODE_DE und Anhand welcher Kriterien? )

  8. Registrierung

    Wenn Sie noch nicht auf der CODE-DE-Plattform als Nutzer registriert sind, können Sie sich über die Funktion "Registrieren" im Login-Block registrieren. Dies ist nötig, um sich als Nutzer anmelden zu können.

    Sie werden auf das unten dargestellte  Formular weitergeleitet. Sie müssen dabei sowohl die Nutzungsbestimmungen als auch die Datenschutzbestimmungen akzeptieren. Nach dem Ausfüllen und Abschicken gelangen Sie automatisch auf das CODE-DE Portal zurück.

  9. Nutzerrollen

    Die CODE-Plattform stellt verschiedene Nutzerrollen mit unterschiedlichen Rechten zur Verfügung. Nutzer sind nur für die Funktionen autorisiert, die für ihre Rolle vorgesehen sind, z.B. bestimmte Marketplace-Einträge sehen, Dienste und Datensätze hinzufügen, auf die Prozessierungsumgebung zugreifen, Anzahl erlaubter Prozessierungsaufrufe, Download, etc.

    Zu Details schauen Sie sich bitte die folgende FAQ an: Wer hat Zugriff auf Copernicus / CODE-DE und anhand welcher Kriterien?

  10. Zusätzliche Rechte anfordern

    Falls eine Funktion für Sie als regististreiter und angemeldeter Benutzer gesperrt ist, erscheint ein Schloss-Symbol neben der Funktion, wie in der Abbildung unten gezeigt. Sobald Sie auf das Symbol anklicken, werden Sie zum entsprechend vorausgefüllten Help-Desk-Formular weitergeleitet, über das Sie eine Anfrage auf erweiterte Rechte stellen können.

    Zusätzlich dazu können Sie je nach Nutzerrolle eine Erhöhung Ihrer Prozessierungs- bzw. Downloadquota beantragen.

    Alternativ zum Help-Desk-Formular gelangen Sie über den Knopf "Berechtigungen" im Login-Block auf ein Formular, in dem Sie die Ihnen zur Verfügung stehenden Rechte sehen und ändern können. Die Änderung wird ebenso wie bei der Variante mit dem Help-Desk-Formular an den Help Desk gesendet. Hier wird anhand der Nutzerregularien (Governance) von CODE-DE über die Vergabe der zusätzlichen Rechte und Quota etc. entschieden.

    Hinweis: Die Erweiterung von Rechten geschieht in den meisten Fällen nicht automatisch. Wenn Sie also entsprechende Hinweise und Referenz liefern ist die Erweiterung der Rechte einfacher.  Firmen die z.B.  im Auftrag einer deutschen Behörde arbeiten, sollten bitte eine Referenzadresse (Email), einen Ansprechpartner, den Auftrag/Auftragsnummer und den Zweck kurz erläutern.

  11. FAQs

    Frequently Asked Questions, kurz FAQ oder FAQs, englisch für häufig gestellte Fragen oder auch meistgestellte Fragen, sind eine Zusammenstellung von oft gestellten Fragen und den dazugehörigen Antworten zu einem Thema

    Was ist CODE-DE?

    Die "Copernicus Data and Exploitation Platform" für Deutschland.

    Mehr Informationen gibt es auf der Über CODE-DE Seite.

    Wie komme ich an Copernicus-Daten?

    Benutzen sie den Portal Marktplatz/Marketplace um Daten zu erhalten.

    Weiterführende Informationen zu den Funktionalitäten des  Marktplatzes/Marketplace finden sie weiter unten unter dieser Hilfe, sowie in den folgenden FAQs  und bei weiterführenden Fragen im Help Desk.

    Wer hat Zugriff auf Copernicus / CODE-DE und anhand welcher Kriterien?

    CODE-DE ist der deutsche Zugang zu den Copernicus Daten und Diensten.  Nutzer von Copernicus und CODE-DE sind nach Priorität folgende Gruppen:

    Priorität 1: Bundesbehörden und Forschungseinrichtungen des Bundes sowie deren Auftragnehmer, die im Rahmen eines Auftrags für eine Bundesbehörde Copernicus nutzen.

    Priorität 2: Zu den weiteren Nutzergruppen gehören Mitarbeiter sonstiger deutscher Behörden, Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, oder Nichtregierungsorganisationen.

    Priorität 3: Allerdings ist der Zugriff nicht auf die oben genannten Nutzer beschränkt, so dass die angebotenen Daten und Informationen prinzipiell für alle  deutschen bzw. EU-Bürger zugreifbar sind.

    Priorität 4: Da Abkommen zum Austausch der Daten mit anderen Ländern und Organisationen außerhalb der EU und ESA bestehen, und die Daten offen angboten werden, können auch Nutzer außerhalb der oben genannten Gruppen auf die Daten zugreifen.

    Einige Ausnahmen kann es jedoch in speziellen sicherheitsrelevanten Situationen geben. In diesen Fällen kann es zu Einschränkungen des Zugriffs auf bestimmte Daten kommen.

    In der Praxis werden Copernicus-Informationen Nutzern über unterschiedliche Dienste angeboten, von denen die meisten online verfügbar sind.

    Das Copernicus-Programm umfasst sechs Themenbereiche: Landüberwachung, Überwachung der Meeresumwelt, Katastrophen- und Krisenmanagement, Überwachung der Atmosphäre, Überwachung des Klimawandels, Sicherheit.

    Wie kann ich erweiterte Rechte anfragen?

    Die Anfrage nach erweiterten Rechten bzw. Gruppenzugehörigkeiten  kann mit Hilfe des Helpdesk-Formulars  oder, wenn Sie registriert und angemeldet sind, unter Berechtigungen gestellt werden.

    Die Kriterien und Gruppenzugehörigkeiten sind unter Wer hat Zugriff auf Copernicus und anhand welcher Kriterien? erläutert. 

    Bevor eine Anfrage zu erweiterten Rechten gestellt werden kann, müssen sie sich also registriert und angemeldet haben. Sie besitzen dann bereits die grundlegenden Nutzerrechte.

    Bitte beachten Sie, dass sie bei der Registrierung bereits den Nutzungsbedingungen und Datenschutzhinweisen für CODE-DE zustimmen müssen.

     

    Sie können nun auf zwei Wegen Ihre Gruppenzugehörigkeit ändern:

    1. Wählen Sie für die Anfrage die entsprechende Kategorie im Betrefffeld (Subject) des Helpdesk-Formulars aus: Berechtigungen anfragen / Request permissions.

    Nun geben sie die Anfrage mit einer kurzen Begründung im großen Textfeld (unter Message) ein.

    Um die Anfrage zu erweiterten Rechten verifizieren zu können, benötigen wir ihren Namen (Your name) und ihre Emailadresse (Your e-mail address). Geben sie diese ein,  falls sie nicht automatisch in den vorgesehenen Feldern eingetragen wird.

    Falls sie (z.B. als Firma oder Experte etc. ) im Auftrag einer Behörde arbeiten, benennen sie kurz ihren Auftraggeber, die Vertragsnummer und einen Ansprechpartner in der Behörde als Referenz. Dies vereinfacht das Verfahren und beschleunigt die Rechtevergabe. Vielen Dank.

    Oder

    2. Wählen Sie unter Berechtigungen - rechts oben in der Kopfleiste, wenn sie angemeldet sind - im Berechtigungsmanagement-Fenster die entsprechende vordefinierte Gruppe aus, der Sie beitreten wollen. Hier können Sie auch aus Gruppen austreten.

    Durch Auswahl und Verschieben der Gruppe von links nach rechts in "Zugeordnete Benutzergruppe" beantragen sie einen Beitritt, oder durch Herausnehmen der Gruppe aus "Zugeordnete Benutzergruppe" einen Austritt.  Durch die jeweilige Wahl wird eine Anfrage an das Nutzermanagement von CODE-DE geschickt, das dann anhand der Gruppenzugehörigkeit, der "CODE-DE Governance" und einer mitgelieferten Begründung, falls die Zugehörigkeit nicht klar ersichtlich ist, entscheidet.

    Sie erhalten innerhalb von zwei Arbeitstagen eine Antwort.

    Wer stellt Copernicus-Dienste zur Verfügung?

    Für die Bereitstellung der Kerndienste ist die Europäische Kommission zuständig. Sie hat die Servicebereitstellung an eine Reihe von "betrauten Einrichtungen" wie die Europäischen Umweltagentur (EEA) delegiert, welche als "Service Provider" agieren oder agieren werden.

    In diesem Zusammenhang wurden mehrere "Delegationsverträge" in der Zeit von 2014 - 2015 unterzeichnet.

    Die Copernicus-Dienste werden Nutzern wie folgt zur Verfügung gestellt:

    • Der Landüberwachungsdienst (Copernicus Land Monitoring Service) wird von der European Environment Agency (EEA) für die pan-Europäischen und lokalen Komponenten und vom European Commission Joint Research Center (JRC) für die globale Landkomponente zur Verfügung gestellt;
    • Die Dienste zur Überwachung der Atmosphäre (Copernicus Atmosphere Monitoring Services - CAMS) und des Klimawandels (Copernicus Climate Change Service - C3S) werden vom European Centre for Medium-Range Weather Forecasts (ECMWF) bereitgestellt;
    • Der Dienst zur Überwachung der Meeresumwelt (Copernicus Marine Environment Monitoring Service - CMEMS) wird von Mercator Océan (dem französische Zentrum für Analyse und Vorhersage der globalen Ozeane) bereitgestellt;
    • Der Dienst für Katastrophen- und Krisenmanagement (Copernicus Emergency Management Service - EMS) wird vom European Commission Joint Research Centre (JRC) bereitgestellt;
    • Die Sicherheitsdienste (Copernicus Security Service) werden von FRONTEX für Grenzüberwachung, von der European Maritime Safety Agency (EMSA) für Maritime Sicherheit und vom European Satellite Center (SatCen) für die Unterstützung externer Maßnahmen zur Verfügung gestellt.

    Sind Copernicus-Dienste bereits verfügbar?

    Der Landüberwachungsdienst (Copernicus Land Monitoring Service), der Dienst zur Überwachung der Meeresumwelt (Copernicus Marine Environment Monitoring Service - CMEMS), der Dienst zur Überwachung der Atmosphäre (Copernicus Atmosphere Monitoring Service - CAMS) , die Mapping-Komponente des Dienstes für Katastrophen- und Krisenmanagement (Copernicus Emergency Management Service - EMS - Mapping) sind jetzt im operationellem Modus verfügbar. Der Dienst zur Überwachung des Klimawandels (Copernicus Climate Change Service - C3S) and und die Sicherheitsdienste befinden sich noch in der Entwicklungsphase. Die Verfügbarkeit von Downstream-Diensten (d.h. Mehrwertdienste, die auf den oben genanneten Copernicus-Diensten basieren) ist von Downstream-Anbietern abhängig.

    Copernicus Produkte und Dienste (Services) finden sich hier http://copernicus.eu/main/services (Kerndienste) und hier (auch eine Auflistung sogenannter abgeleiteter  oder Downstream Services - teilweise von Drittanbietern): http://copernicus.work-with.us/

    Stehen Copernicus Dienste und Daten kostenlos für Nutzer zur Verfügung? Wer zahlt für das Copernicus Programm und seine Dienste?

    Die Copernicus Satellitendaten (Sentinels) und die Produkte der Copernicus Kerndienste sind vollständig offen zugänglich und frei verfügbar für jedermann (delegierten Verordnung der EU (Nr. 1159/2013)).

    Daten der Copernicus In-situ Komponente sind generell nur für die Copernicus Kerndienste vorgesehen. Je nach Lizenzbedingung und den jeweiligen nationalen Vorgaben können die Daten auch von den nationalen Verwaltungen mitgenutzt werden. Ein kleiner Teil steht zudem frei und offen für jedermann zur Verfügung.

    Aufbauend auf den Copernicus Infrastrukturen (Kerndienste und Beobachtungsinfrastrukturen) werden laufend "abgeleitete Dienste" (Copernicus Down Stream Services) im Rahmen von Forschungsprojekten oder auch als kommerzielle Dienstleistung entwickelt. Daten, die im Rahmen von Forschungsprojekten entwickelt wurden, stehen für Testzwecke zur Verfügung.

    Kommerzielle Dienste werden kostenpflichtig von unterschiedlichen Anwendern angeboten.

    Um die Daten der Sentinel Satellitenmissionen zu ergänzen, gibt es zusätzlich die sogenannten „Beitragenden Missionen“ ("contributing missions"). Diese Satellitendaten der „Beitragenden Missionen“ stammen von rund 30 existierenden oder geplanten Satellitenmissionen der ESA, EU-Mitgliedsstaaten und internationalen Partnern dritter Seite. Teile dieser Daten der "Beitragenden Missionen" stehen allen Anwendern  zur Verfügung, bzw. wurden von der ESA und der europäischen Kommission für das europäische Copernicus Programm beschafft. Ein anderer Teil dieser Daten der  "Beitragenden Missionen" unterliegt unterschiedlichen Lizenzbedingungen, und steht nur den Copernicus Kerndiensten, nationalen Verwaltungen und EU-Forschungsprojekten (FP7 oder Horizon 2020) zur Verfügung.

    Daten der "Beitragenden Missionen"  werden nicht über CODE-DE verfügbar gemacht.

    Weitere Informationen zu den "Beitragenden Missionen"  finden Sie hier (diese Seite ist nur auf Englisch verfügbar):

    https://spacedata.copernicus.eu/

     

    Weiterführende Informationen und Kontakte

    Weiterführende Informationen und die deutschen Fachkoordinatoren für die Copernicus Themen sind unter folgender Webseite zu finden:

    Hier gehts zu D-Copernicus >

     

    Warum trägt das Programm den Namen Copernicus?

    Dieses Programm der Europäischen Union ist nach Nikolaus Kopernikus benannt. Der Mathematiker und Astronom hatte im 16. Jahrhundert entdeckt, dass sich die Erde um die Sonne dreht, nicht umgekehrt. Sein Name ist deshalb der Inbegriff für wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel.

    Was ist Sentinel-1 und wo bekomme ich weiterführende Nutzer- und technische Informationen ?

    Sentinel-1 ist eine Zwei-Satelliten-Konstellation mit den Hauptzielen der Land- und Ozeanüberwachung. Das Ziel der Mission ist es, C-Band SAR Datenkontinuität nach dem Ruhestand von ERS-2 und dem Ende der Envisat Mission zur Verfügung stellen.

    Um dies zu erreichen, tragen die Satelliten einen C-SAR-Sensor, der eine mittlere und hochauflösende Abbildung bei allen Wetterbedingungen bietet. Der C-SAR ist in der Lage, Nachtbilder zu erhalten und kleine Bewegungen auf dem Boden zu ermitteln, was es für die Land- und Seeüberwachung nutzbar macht.

    Weiterführende Sentinel-1 Nutzerinformation und technische Information sind auf der ESA Sentinelseite verfügbar (allerdings nur auf Englisch!):

    Das Sentinel-1 Nutzerhandbuch ist ebenfalls direkt über der ESA Sentinelseite verfügbar (nur auf Englisch!):

    (c) ESA

    Weitere Informationen zu Sentinel-1 finden sich auf der d-copernicus-Seite hier.

     

    Was ist Sentinel-2 und wo bekomme ich weiterführende Nutzer- und technische Informationen ?

    Sentinel-2 ist eine Zwei-Satelliten-Konstellation mit den Hauptzielen der Landüberwachung sein. Die Satelliten erzeugen hoch aufgelöste Bilder (10-60m) der Landoberfläche, die vor allem zur Beobachtung der Landbedeckung und –nutzung verwendet werden.

    Die Sentinel-2 Satelliten tragen eine moderne und hoch auflösende multispektrale “Kamera” an Bord, die in 13 Spektralbereichen eine neue Ansicht der Erde liefert. Die Kombination aus hoher Auflösung, Multispektralkapazität sowie ein 290 km breiter Aufnahmestreifen schaffen die Basis für neue Anwendungen. Die Satellitenmission basiert auf einer Konstellation aus zwei Satelliten, die nacheinander gestartet wurden. Mit einem um 180 Grad versetzten Orbit wird die gesamte Erdoberfläche zwischen 84°N und 56°S alle fünf Tage abgedeckt und damit die Datenbasis für Copernicus ständig erweitert.

    Die Satelliten erzeugt hoch aufgelöste Bilder (10-60m) der Landoberfläche, die vor allem zur Beobachtung der Landbedeckung und –nutzung verwendet werden.

    Die Mission setzt die französischen Spot- bzw. die US-amerikanischen Landsat-Beobachtungen fort. Die Mission umfasst zwei Satelliten, die gleichzeitig im Orbit sind. Der erste Satellit (Sentinel-2A) ist am 22. Juni 2015 gestartet worden. Er wird derzeit in Betrieb genommen. Der Start von Sentinel-2B ist am 06.03.2017 erfolgt. Den Missionsbetrieb hat die ESA übernommen.

    Weiterführende Sentinel-2 Nutzerinformation und technische Information sind auf der ESA Sentinelseite verfügbar (allerdings nur auf Englisch!):

     

    Das Sentinel-2 Nutzerhandbuch ist ebenfalls direkt über der ESA Sentinelseite verfügbar (nur auf Englisch!):

    (c) ESA

    Weitere deutschsprachige Informationen zu Sentinel-2 finden sich auf der d-copernicus-Seite hier.

     

    Wartungen von CODE-DE (Dienstags)

    Generell werden Updates und Wartungen Dienstags zwischen 17:00h und 19:00h durchgeführt. Sollten größere Arbeiten vorgenommen werden und CODE-DE länger (mehrere Minuten) abgeschaltet werden, so wird dies in den "News" mindestens einen Tag vorher angekündigt.

    Wo lade ich Daten herunter? (Downloads durchführen)

    Daten Herunterladen (Downloads):

    Hinweis: Wenn Sie Daten herunterladen wollen, müssen Sie sich vorher registriert haben und eingeloggt sein!

    Daten (z.B. Sentinel-2 Daten) können entweder über die CODE-DE Katalog-Anwendung heruntergeladen werden oder wenn Sie große Mengen an Daten herunterladen möchten, nutzen Sie bitte die CODE-DE Werkzeuge:  CODE-DE User Tools. Mehr Informationen dazu finden Sie weiter unten unter der Hilfe zur Katalog-Anwendung

    Für die Produkte der Copernicus Dienste folgen Sie bitte den Anweisungen auf den jeweiligen Copernicus Seiten (Datensätze zu den sechs Thematischen Feldern). Zu finden sind die jeweiligen Produkte unter den Copernicus Diensten im Marktplatz oder Sie suchen diese im Marktplatz in der Suchmaske.

    HINWEIS: Bitte beachten sie, dass es sogenannte Quotas - Einschränkungen der Bandbreite / Datenmenge - gibt, die sie gleichzeitig herunterladen können. Sollte diese Bandbreite nicht genügen, können sie über das Help Desk Formular erweiterte Rechte / Quotas beantragen.

    Warum fehlen manche Sentinel-1 und Sentinel-2 Daten?

    Bei der Suche nach Sentinel-1 und Sentinel-2 Daten in der Kartensuche werden Sie wiederholt Lücken in einzelnen Orbits bemerken. Diese Lücken sind bedingt durch fehlende Datenpakete: Diese Daten wurden zwar aufgenommen, aber CODE-DE bisher nicht zur Verfügung gestellt. Gleiches gilt zum Teil für Datenpakete ganzer Tage oder mehrere Tage hintereinander.

    Diese Lücken sind bedingt durch unzureichende Kapazitäten der ESA Collaborative Data Hubs, welche CODE-DE als Quelle für Sentinel-Daten zur Verfügung stehen. Struktur und technische Ausstattung der kollaborativen Datenquellen der ESA werden zur Zeit auf die neuen Bedürfnisse der angeschlossenen nationalen Infrastrukturen angepasst und verbessert. Durch diese Arbeiten kommt es teilweise zu reduzierter Verfügbarkeit und unzureichender Performanz. CODE-DE und ESA arbeiten gemeinsam an einer zügigen Lösung der momentanen Probleme. Alle Datenlücken werden nach Abschluss der laufenden Arbeiten geschlossen.

    Wir bitten, Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

    Wie kann ich zukünftige Aufnahmezeitpunkte für einen bestimmten Ort herausfinden?

    Wenn Sie herausfinden  wollen, wann ein bestimmtes Gebiet wieder von einem der Sensoren der Sentinel-Satelliten aufgenommen wird, schauen Sie sich am besten in der Katalog-Anwendung  (Link zur Katalog-Anwendung) die Abdeckungen des jeweiligen Satelliten in den letzten fünf bis zehn  Tagen an. Dies können Sie mit Hilfe des sog. Timesliders (Zeitleiste) machen, den Sie unten im Kartenfenster der Katalog-Anwendung finden, bewerkstelligen. Zoomen sie dort auf die letzten zehn Tage und markieren Sie jeweils einen Balken, der die Daten eines Überflugs (Orbits) im Kartenfenster anzeigt. Werden Ihnen mehrere Pathes/Überflüge angezeigt, müssen Sie wieder weiter hineinzoomen im Timeslider und den jeweiligen Balken ausssuchen.

    Da z.B. Sentinel-2a und 2b alle fünf Tage das gleiche Gebiet abdecken, können Sie sich leicht ausrechnen, wann ihr Zielgebiet wieder abgedeckt wird. Ähnliches gilt für Sentinel-1 in Europa.

    Leider können wir Ihnen aus technischen Gründen augenblicklich unter CODE-DE noch keine Planungstool für zukünftige Aufnahmen zur Verfügung stellen, Sie finden aber bei der ESA unter Sentinel-1 Observation Scenario oder Sentinel-2 Observation Scenario weiterführende Informationen zu den Aufnahmeplänen der jeweiligen Satelliten (in englischer Sprache).

    Was ist Sentinel-3 und wo bekomme ich weiterführende Nutzer- und technische Informationen ?

    Sentinel-3 wurde zur Beobachtung der Weltmeere entwickelt. Die Satelliten nutzen ein Paket aus fünf Instrumenten, die hochpräzise die Temperatur, Farbe und den Pegel der Meeresoberfläche bestimmen können. Daraus lassen sich Erkenntnisse über Unterwasserströmungen, Wellenhöhen oder Nährstoffverteilung in den Weltmeeren ableiten.

    Die Messdaten dienen auch zur Bestimmung des Energiehaushaltes unseres Planeten und der Wasserqualität oder der Umweltverschmutzung an den Küsten.

    Sentinel-3A wurde 2017 gestartet und ist operationell. Sentinel-3B wurde am 25. April 2018 gestartet und befindet sich in der Commissioning Phase.

    Weitere Informationen erhalten Sie im Sentinel-3 Factsheet "A bigger picture for Copernicus", der gleichnamigen Sentinel-3 Broschüre oder der Sentinel-3 Monographie 

    (© ESA)

     

    Weitere deutschsprachige Informationen zu Sentinel-3 finden sich auf der d-copernicus-Seite hier.

     

    Wie kann ich eine Subscription für eine Datensuche erstellen ('Live Bookmarks' via Firefox oder RSS feed via Internet Explorer)?

    Hier wird beschrieben, wie Sie eine Subscription für neue Datenaufnahmen (Akquisitionen)  erstellen können, und eine entsprechenden Meldung per Bookmark oder RSS-Feed bekommen.

    Führen Sie bitte folgende Arbeitsschritte aus:

     

    Subskription via Firefox „Live Bookmarks“

    • Firefox, CODE-DE.org
    • Suchen Sie die Daten via CODE-DE Catalog Client (MAP)
      • wählen Sie die Ebene (layer) aus
      • wählen Sie den Zeitraum und setzen Sie den räumlichen Filter
      • wählen Sie zusätzliche Filteroptionen

    Empfehlung: Sortieren Sie nach  „Aufnahmedatum“, und „absteigend“

    • Wählen Sie F12 um die sog. 'developer toolbar' zu sehen:
      • Wählen Sie den Tab “Netzwerkanalyse” (in German browser version) oder "Network monitor" (englische Version)
      • Wählen Sie den  letzten  “GET” Request aus
      • Kopieren Sie den Opensearch Request („Angefragte Adresse“(in German browser version))
    • Fügen Sie den Opensearch Request in einnen neuen Tab ihres Browsers ein
    • Ändern Sie nun folgende Einträge:
      • httpAccept=application/atom+xml → httpAccept=application/atom%2Bxml
      • &maximumRecords=150 → &maximumRecords=500
      • &endDate=2018-04-26T09:52:33.000Z& → &endDate=&
      • optionally: &startDate=2018-03-01T09:52:33.000Z& → &startDate=&
    • Schicken Sie nun den Opensearch Request durch drücken von Enter ab, Sie sollten nun die Ergebnisse in Ihrem Internet Browser sehen
    • Subskribieren Sie nun diesen Live Bookmark, so  dass Firefox über den  Opensearch Request jede Stunde nach Updates sucht  (Sie können diese Standardeinstellungen auch anpassen)

     

    Subscription via Internet Explorer RSS Feed

    • Internet Explorer, CODE-DE.org
    • Suchen Sie die Daten via CODE-DE Catalog Client (MAP)
      • wählen Sie die Ebene (layer) aus
      • wählen Sie den Zeitraum und setzen Sie den räumlichen Filter
      • wählen Sie zusätzliche Filteroptionen

     

    Empfehlung: Sortieren Sie nach  „Aufnahmedatum“, und „absteigend“

    • Wählen Sie F12 um die sog. 'developer toolbar' zu sehen:
      • Wählen Sie den Tab “Netzwerkanalyse” (in German browser version) oder "Network monitor" (englische Version)
      • Wählen Sie den  letzten  “GET” Request aus
      • Kopieren Sie den Opensearch Request („URL“)
    • Ändern Sie nun folgende Einträge:
      • &maximumRecords=150 → &maximumRecords=500
      • &endDate=2018-04-26T09:52:33.000Z& → &endDate=&
      • optionally: &startDate=2018-03-01T09:52:33.000Z& → &startDate=&
    • Schicken Sie nun den Opensearch Request durch drücken von Enter ab, Sie sollten nun die Ergebnisse in Ihrem Internet Browser sehen
    • Subskribieren Sie nun diesen Feed, so  dass der Internet Explorer über den  Opensearch Request jede Stunde nach Updates sucht  (Sie können diese Standardeinstellungen auch anpassen)

    Anmerkung: Die URL für den RSS Feed kann zudem zu ihren RSS-Feeds  in Outlook kopiert werden . Sie erhalten dann diese Meldungen als Email.

  12. Help Desk

    Der Help Desk ist der zentrale Ansprechpartner für Fragen und Anfragen zu CODE-DE, den darin verfügbaren Sentineldaten sowie den Copernicus-Produkten und Diensten.

    Unterstützung wird Ihnen auf Deutsch und Englisch angeboten, mit einer maximalen Antwortzeit von zwei Werktagen (Abschluss des Vorgangs).

    Das Portal bietet ein Kontaktformular, über das Sie alle Anfragen an den Help Desk stellen können. Die wesentlichen Betreffe sind bereits im Betreff über ein Dropdownmenu auswählbar.

    Ihre Anfrage wird an den Help Desk gesendet. Dort wird nach einer Kategorisierung ein Ticket eröffnet. Zu jeder Aktion erhalten Sie eine Bestätigungsemail.

    Die Kommuikation mit dem Help Desk findet ausschließlich über Email statt. Sie können den CODE-DE Help Desk auch direkt über die Email code-de-helpdesk[at]dlr.de erreichen.

     

    Falls Sie keine Rechte für eine Aktion besitzen, sehen Sie ein Schloß-Symbol und Sie werden auf folgendes Help Desk Kontaktformular weitergeleitet:

    Hier können Sie erweiterte Rechte anfordern.

     

    1. Wie kann der Help Desk helfen?

      Den Help Desk erreichen Sie über das Help-Desk-Kontaktformular am unteren Ende der meisten CODE-DE-Seiten. Die Kommunikation ist rein Email-basiert. Sie erreichen uns auch unter der Email: code-de-helpdesk[at]dlr.de

      In der Regel sollten Sie spätestens nach zwei Arbeistagen eine abschließende Antwort bekommen. Die Bearbeitungsdauer hängt natürlich von der Komplexität ihrer Frage und den von Ihnen bereitgestellten Informationen ab. Sie werden aber auf jeden Fall über die unterschiedlichen Bearbeitungsschritte mittels Email informiert.

      Der Help Desk bietet Unterstützung bei unterschiedlichen Fragestellungen wie:

      • Unterstützung bei der Benutzung und Funktionsweise von CODE-DE-Diensten
      • Unterstützung beim Zugriff und bei der Nutzung von Sentinel-Daten (aktuelle und archivierte)
      • Unterstützung beim Zugriff auf Methoden, bei Einschränkungen oder Problemen mit CODE-DE-Diensten
      • Unterstützung beim Zugriff und bei der Nutzung von COPERNICUS-Produkten mithilfe von CODE-DE-Diensten

       

      Die folgenden Anfragen und Fragen werden durch das Help Desk Ticketsystem geregelt:

      • Probleme, die sich auf die Nutzung und das Verständnis von CODE-DE-Diensten und deren Funktionalitäten beziehen
      • Sammlung neuer Nutzeranforderungen und fehlender und wünschenswerter Funktionalitäten
      • Problemlösung und -erklärung, wie Daten, Produkte oder Dienste im Falle von Problemen zu nutzen sind
      • Aufbau eines Wissenspools, der in die FAQs und das Handbuch einfließt
      • Weiterleitung von Anfragen zu Second- und Third-Level-Support bei komplexeren Problemen
      • Aktualisierung der Handbuchs und Help Desk-Funktionalitäten in Kombination mit den Updatezyklen des Portals
      • Anfragen zu Quota für Datenzugang, Prozessierungszeit und alle weiteren relevanten Anliegen, die an das CODE-DE Management weitergeleitet werden, für eine Entscheidungsfindung gemäß CODE-DE-Regelungen (Governance)
    2. Weitere Fragen

      Bei offenen Fragen oder, wenn Sie etwas in der Hilfe oder auf dem Portal vermissen, kontaktieren Sie bitte den Help Desk.

  13. Suche

    Es werden zwei unterschiedliche Suchoptionen im Portal angeboten.

    Zum einen können Sie eine generelle Suche auf jeder Seite des Portals durchführen. Hier werden reine Portalinhalte durchsucht, z.B. Aktuelles, generelle Informationen, Hilfeseiten. Informationen hierzu finden Sie unten.

    Zum anderen erlaubt es der Marktplatz / Marketplace mithilfe von freien und vorgegebenen Schlagwörtern die angezeigten Marktplatz-Einträge einzugrenzen. Zu den vordefinierten Schlagwörtern zählen die sog. INSPIRE-Themen und Satellitenmissionen wie die Sentinel-Missionen. Die Marktplatz-Suche wird ausführlich in diesem Abschnitt erläutert.

  14. Portalsuche

    Die Portalsuche erlaubt es Ihnen nach Schlagwörtern auf den allgemeinen CODE-DE Portalseiten wie Aktuelles, Über CODE-DE, etc. zu suchen (Lupe rechts siehe Abbildung unten).

    Diese Suche gibt keine Marktplatz-Einträge (z.B. Datensätze, Tools) zurück.

    (Anmerkung der Nutzer heißt hier "TEST-PORTAL")

    Für diesen Zweck nutzen Sie bitte das Eingabefeld im Marktplatz selber (navigieren Sie bitte direkt zum Marktplatz/Marketplace):

     

  15. Archiv Konzept & Rolling Archive - Welche Sentinel-Daten finde ich wie lange in CODE-DE?

    Generell versucht CODE-DE alle verfügbaren Sentinel-1, Sentinel-2 und Sentinel-3  Daten vollständig und möglichst schnell verfügbar zu machen. Dazu werden die Daten direkt auf den Festplatten von CODE-DE vorgehalten ("Spinning Archive").

    Da dies aber aufgrund der Datenmenge und limitierten Ressourcen nicht für alle Sentinel-1, Sentinel-2 und Sentinel-3 Daten, sowie in der späteren Ausbaustufe Sentinel-5p, in CODE-DE  möglich ist, werden die Sentinel-Daten priorisiert für gewisse geografischen Gebiete und Sensore vorgehalten.   Diese Datenhaltung nennt man auch "Rolling Archive". Die älteren Daten werden in ein Langzeitarchiv (LTA / Bandarchiv)  verschoben.

    Rolling Archive und Reload I:

    Ältere Daten gehen also nicht verloren! Sie werden im Langzeitarchiv (LTA) vorgehalten. Hier müssen die Daten im Langzeitarchive aber über das Help Desk Kontakt Formular angefragt werden. Entsprechend den Vorgaben der CODE-DE Governance wird Zugang zu den Daten im Langzeitarchiv gewärt. Alle aktuellen und archivierten Daten werden im Katalogservice / Katalog-Anwendung angezeigt. Hier gibt es eine Möglichkeit, die Daten über das Help Desk anzufragen.

    Sentinel-1, Sentinel-2 und  Sentinel-3  Daten werden 36 Monate zurück verfügbar sein (bzw.  ab der Aufnahme des operationellen Betriebs des jeweiligen Sentinel-Satelliten) für Mitteleuropa (siehe Karte unten) und 12 Monate zurück für ganz Europa. Außerhalb Europas werden die Daten mit Ausnahme der S-1 L2 OCN-Daten (6 Monate) für einen Monat in die Vergangenheit verfügbar sein:

    Tabelle der Vorhalte- bzw. Archivierungszeiten der verschiedenen verfügbaren Sentinel-Produkte in CODE-DE

     

     

     

  16. Browseranforderungen

    • Das Portal unterstützt jeweils die aktuelle und vorherige Version von ChromeFirefoxInternet Explorer/Edge und Safari
    • In jedem Browser müssen Cookies aktiviert sein, um das Portal zu nutzen
    • JavaScript muss im Browser aktiviert sein
    • Es sind keine zusätzlichen Add-Ons oder Plugins nötig, um das Portal zu nutzen